Marc-Alexis Côté, der ehemalige Leiter der Assassin's Creed-Franchise, hat Ubisoft verklagt und wirft dem Unternehmen konstruktiven Kündigungsgrund vor. Er fordert fast 1 Million Dollar Schadensersatz nach seinem plötzlichen Ausscheiden aus dem Unternehmen. Der Ausstieg erfolgte nach der Veröffentlichung von Assassin's Creed Shadows im vergangenen Jahr.
Marc-Alexis Côté, der einst die Assassin's Creed-Serie bei Ubisoft leitete, hat rechtliche Schritte gegen den Publisher eingeleitet. Die Klage wirft Ubisoft konstruktiven Kündigungsgrund vor und fordert eine Entschädigung von nahezu 1 Million Dollar. Cotés Ausscheiden war abrupt und fand kurz nach dem Launch von Assassin's Creed Shadows im Vorjahr statt. Konstruktiver Kündigungsgrund bezeichnet in der Regel Situationen, in denen ein Arbeitgeber unerträgliche Arbeitsbedingungen schafft und den Arbeitnehmer effektiv zum Rücktritt zwingt. Obwohl spezifische Details zu Cotés Vorwürfen in öffentlichen Berichten begrenzt sind, hängt der Zeitpunkt direkt mit der Veröffentlichung des neuesten Teils der langjährigen Franchise zusammen. Ubisoft hat noch keine öffentliche Stellungnahme zur Klage abgegeben. Diese Entwicklung trägt zur anhaltenden Prüfung der internen Praktiken des Unternehmens inmitten breiterer Branchenherausforderungen bei. Cotés Rolle war entscheidend dabei, Assassin's Creed zu einer der erfolgreichsten Spieleserien zu machen.