Ubisoft stieß in Japan auf erhebliche Kontroversen rund um sein Spiel Assassin's Creed: Shadows, was zu einer bearbeiteten Version führte, um kulturelle Sensibilitäten zu berücksichtigen. Die Empörung resultierte aus Darstellungen von Zerstörungen an heiligen Stätten, die Petitionen und politische Verurteilungen auslösten. Trotz des Aufschreis erzielte das Spiel letztlich Erfolg bei den Spielern.
2025 setzte Ubisoft große Hoffnungen auf Assassin's Creed: Shadows, den Flaggschiff-Titel der langjährigen Franchise, während das Unternehmen finanzielle Herausforderungen bewältigte. Das Spiel präsentierte Yasuke, einen historischen schwarzen Samurai, als Protagonisten, was anfangs Debatten auslöste, die sich jedoch weitgehend legten. Die eigentliche Kontroverse brach jedoch aus, als frühe Release-Vorschauen zeigten, wie die Figur einen japanischen Schrein zerstörte und Darstellungen von Priestern angriff – Elemente, die als respektlos gegenüber dem japanischen Kulturerbe empfunden wurden. Dies führte zu weit verbreiteter Empörung, die in einer Online-Petition mit über 100.000 Unterschriften gipfelte, die Ubisoft kulturelle Unempfindlichkeit vorwarf. Japanische Politiker, einschließlich des Premierministers, verurteilten die Darstellungen öffentlich und machten die Angelegenheit national relevant. Als Reaktion veröffentlichte Ubisoft rasch eine überarbeitete Version des Spiels und modifizierte die zerstörbaren Umgebungen, um Schäden an heiligen Stätten und anderen kulturell bedeutsamen Orten zu verhindern. Der Vorfall beleuchtete anhaltende Spannungen in der westlichen Spieleentwicklung bei der Interpretation nicht-westlicher Geschichten und Traditionen. Trotz der Folgen erhielt Assassin's Creed: Shadows eine positive Aufnahme in der globalen Gaming-Community und erzielte relativen kommerziellen Erfolg, was zu einer knappen Liste positiver Höhepunkte in einem ansonsten schwierigen Jahr für die Branche beitrug. Dieses Ereignis unterstrich die wachsende Bedeutung kultureller Beratung im internationalen Spieledesign, während Entwickler kreative Freiheit mit Respekt vor vielfältigen Zielgruppen abwägen.