Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin treibt Ermittlungen gegen frühere Verantwortliche des Versorgungswerks der Berliner Zahnärztekammer voran.
Mitte Juni erwirkten Ermittler einen richterlichen Beschluss am Amtsgericht Tiergarten. Dadurch dürfen sie zahlreiche E-Mail-Postfächer der Rentenkasse durchsuchen.
Die Strafverfolger verdächtigen 18 Personen. Diese sollen addiert mehr als 230 Millionen Euro veruntreut haben. Das ergibt sich aus dem Durchsuchungsbeschluss, den das Handelsblatt einsehen konnte.
Bei den Beschuldigten handelt es sich um frühere Mitglieder des Verwaltungs- und des Aufsichtsausschusses sowie Angestellte des VZB. Sie sollen Investments freigegeben oder nicht ausreichend geprüft haben.