PT-Führer drängen im Kongress auf Maßnahmen zur Überwachung der Kraftstoffpreise inmitten des Kriegs im Nahen Osten. Sie plädieren für eine externe Kommission und schließen eine CPI zur Untersuchung von Kartellen nicht aus. Zudem streben sie die Renationalisierung von BR Distribuidora an, die unter der vorherigen Regierung privatisiert wurde.
Als Reaktion auf die durch den Krieg im Nahen Osten verschärften Debatten über Kraftstoffpreise planen PT-Führer Aktionen im Nationalkongress Brasiliens. Eine zentrale Initiative ist der Vorschlag zur Einrichtung einer externen Kommission, die sich auf die Überwachung des Kraftstoffmarkts konzentriert. Dies folgt darauf, dass Präsident Lula Tankstellen verpflichtet hat, Verbraucher über Dieselpreissenkungen zu informieren, und die PIS- und Cofins-Steuern auf den Kraftstoff gestrichen hat. PT-Abgeordnete prüfen zudem die Möglichkeit, eine CPI zur Untersuchung mutmaßlicher Kartelle an Tankstellen im ganzen Land einzusetzen. Währenddessen sammeln Regierungsalliierte Unterschriften für die Parlamentarische Front zur Verteidigung der Renationalisierung von BR Distribuidora, die mindestens 171 Unterstützungen erfordert. Ziel ist es, die Folgen der Privatisierung des Unternehmens hervorzuheben, das nun als Vibra Energia auftritt und unter der Bolsonaro-Regierung durchgeführt wurde, mit der Behauptung, sie untergrabe die Energiesicherheit und die nationale Versorgung. Darüber hinaus planen die Führer, Anträge auf öffentliche Anhörungen in zwei Ausschüssen der Abgeordnetenkammer zu stellen, um Experten und Beamte zum Thema zu befragen. Diese Schritte sollen die Aufsicht über den Sektor verstärken, ohne dass spezifische Fristen für die Vorschläge genannt werden.