Das Ministerium für öffentlichen Dienst hat Reformen angekündigt, durch die Staatsbedienstete künftig auf Basis von Leistung, Arbeitsergebnissen und Innovation statt nach Dienstalter befördert werden. Die Änderungen wurden am Freitag von Kabinettssekretär Geoffrey Ruku vorgestellt. Sie stehen im Einklang mit der kürzlich von Präsident William Ruto erlassenen Richtlinie zur Verschlankung des öffentlichen Dienstes.
Ruku erklärte, dass berufliche Aufstiege nicht länger auf Dienstalter und Beschäftigungsjahren basieren dürfen. Stattdessen müssen Leistung, nachgewiesene Ergebnisse und Innovation die Haupthebel für Beförderungen werden.
Im Hinblick auf die Technologie erläuterte der Kabinettssekretär, dass künstliche Intelligenz eingesetzt werden soll, um wichtige Leistungsindikatoren zu verfolgen und Routineaufgaben zu automatisieren. Die Regierung wird leistungsstarke Mitarbeiter belohnen und disziplinarische Maßnahmen gegen diejenigen ergreifen, die die Erwartungen nicht erfüllen.
Die Reformen folgen der Anweisung von Präsident Ruto aus dem letzten Monat, einen gesamtstaatlichen Ansatz für Veränderungen im öffentlichen Dienst zu verfolgen. Die Ankündigung erfolgt drei Wochen, nachdem die Kommission für Gehälter und Vergütungen Pläne für leistungsbasierte Verträge dargelegt hatte.