Genderforscher hinterfragen die Rolle des Weihnachtsmanns in heutigen Geschlechter規en, während eine Meinungsschreiberin ihn als positives männliches Ideal verteidigt. Die Debatte entsteht in schwedischen Medien vor Weihnachten 2024. Artikel in Dagens Nyheter beleuchten die Spannung zwischen Tradition und modernen Idealen.
In einer Zeit, in der männliche Ideale oft mit toxischer Maskulinität – selbstverherrlichend, prahlerisch und unterdrückend – in Verbindung gebracht werden, hebt die Meinungsschreiberin Lisa Magnusson den Weihnachtsmann als Vorbild hervor. In ihrem Artikel in Dagens Nyheter, veröffentlicht am 24. Dezember 2024, schreibt sie, dass Weihnachten um einen guten Typ Mann kreist, im Gegensatz zu den destruktiven Idealen in der Gesellschaft. Magnusson stellt dies der Art und Weise gegenüber, wie Genderforscher den Weihnachtsmann hinterfragen.
Der Genderforscher Jens Rydström, Professor, betrachtet den Weihnachtsmann als Symbol für weihnachtliche Geschlechter規en. In einem weiteren Artikel in Dagens Nyheter am selben Tag diskutiert er, wie gut der Weihnachtsmann in eine Ära neuer Geschlechterrollen passt. „Wir müssen den Weihnachtsmann nicht reformieren, aber vielleicht über die Ideale nachdenken, die er repräsentiert“, sagt Rydström. Er weist darauf hin, dass der Weihnachtsmann traditionelle Normen verkörpert, die während der Feierlichkeiten hinterfragt werden können.
Die Debatte illustriert eine breitere Diskussion in Schweden über Geschlecht und Traditionen vor dem Weihnachtsfest. Beide Artikel betonen die Reflexion darüber, wie kulturelle Figuren wie der Weihnachtsmann das Geschlechterverständnis prägen, ohne radikale Veränderungen vorzuschlagen. Es gibt keine direkten Widersprüche, aber die Perspektiven unterscheiden sich: eine Verteidigung gegen Kritik und die andere ein Aufruf zur Besinnung.