Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates São Paulo haben den zweiten Ebola-Verdachtsfall in diesem Jahr ausgeschlossen. Die Patientin, eine 31-jährige Brasilianerin, die aus der Demokratischen Republik Kongo zurückgekehrt war, wurde negativ getestet.
Die Frau entwickelte nach ihrer Rückkehr aus der Demokratischen Republik Kongo Symptome wie Fieber und Durchfall. Sie wurde zur Beobachtung in das Instituto de Infectologia Emílio Ribas eingeliefert.
Das Instituto Adolfo Lutz führte molekularbiologische Tests an zwei Proben durch. Beide Ergebnisse waren negativ für das Ebola-Virus.
Die Patientin wird weiterhin wegen einer akuten Gastroenterokolitis behandelt und zeigt einen positiven klinischen Verlauf. Dies ist der zweite Verdachtsfall, der 2026 in São Paulo ausgeschlossen wurde, nachdem Anfang Juni ein 37-jähriger Mann untersucht wurde, dessen Ergebnis ebenfalls negativ war.
Die Behörden erklären, dass das Ebola-Risiko in Brasilien sehr gering sei, Fälle, die jedoch die klinischen und epidemiologischen Kriterien erfüllen, würden umgehend untersucht.