Aeroméxico und Viva Aerobus haben Beschränkungen für Passagiere angekündigt, die sich in den vergangenen drei Wochen im Kongo, in Uganda oder im Südsudan aufgehalten haben. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf einen Ebola-Ausbruch und gilt für 60 Tage.
Mexikanische Fluggesellschaften wenden die Beschränkung ab dem 28. Mai für Personen ohne mexikanischen Reisepass an. Mexikanische Reisende sind von der Maßnahme ausgenommen.
Das Gesundheitsministerium hat aufgrund des Ausbruchs der Bundibugyo-Variante ein präventives Protokoll aktiviert. Gesundheitsminister David Kershenobich erklärte, dass das Risiko in Mexiko sehr gering sei, empfahl jedoch, Reisen zu verschieben.
Die Regierungen von Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada gaben eine gemeinsame Erklärung ab, um gesundheitspolitische Maßnahmen im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 zu koordinieren. An Flughäfen wie dem AICM werden Gesundheitskontrollen eingerichtet.
Kershenobich erläuterte, dass verdächtige Passagiere registriert und während der Inkubationszeit des Virus alle 24 Stunden kontaktiert werden.