Die Demokratische Republik Kongo hat ihre Fähigkeit zur Bewältigung von Ebola-Ausbrüchen verteidigt, während eine geplante US-Quarantäneeinrichtung in Kenia mit einer gerichtlichen Aussetzung und öffentlichem Widerstand konfrontiert ist.
Die Demokratische Republik Kongo hat ihre Fähigkeit zur Bewältigung von Ebola-Ausbrüchen verteidigt, während eine geplante US-Quarantäneeinrichtung in Kenia mit einer gerichtlichen Aussetzung und öffentlichem Widerstand konfrontiert ist. Regierungssprecher Patrick Muyaya erklärte in einem BBC-Interview, dass die DRK seit Beginn des Ausbruchs mit US-Behörden im Gespräch sei. Er verwies auf die früheren Erfolge des Landes, darunter die Eindämmung eines Ausbruchs in Kasai innerhalb von sechs Wochen. Der High Court in Kenia erließ am Freitag eine einstweilige Verfügung, um jegliche mit dem Plan in Verbindung stehende Ebola-Behandlungs- oder Quarantäneeinrichtung zu stoppen. Die Entscheidung folgte auf eine Petition des Katiba Institute, die Gesundheits- und Sicherheitsbedenken anführte. US-Beamte bestätigten, dass sie über das Verfahren informiert seien und in ständigem Austausch mit den kenianischen Behörden stünden. Auch Gesetzgeber im Laikipia County haben den Vorschlag abgelehnt und gefordert, den Fokus stattdessen auf die Eindämmung innerhalb der DRK zu legen.