Die Regierung von Claudia Sheinbaum kündigte als Reaktion auf den Ebola-Ausbruch in Afrika Überwachungsmaßnahmen an Flughäfen an, ohne dabei Flugbeschränkungen zu erlassen.
Während der morgendlichen Pressekonferenz am 25. Mai erläuterte Gesundheitsminister David Kershenobich, dass Mexiko die Einreise für Personen aus der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und dem Südsudan nicht einschränken werde.
Stattdessen werden Gesundheitsfilter und die Überprüfung von Reiseplänen eingeführt, verbunden mit der Empfehlung einer 21-tägigen Isolation vor der Reise. Bei Verdacht auf eine Infektion werden die Passagierdaten registriert und alle 24 Stunden telefonischer Kontakt aufgenommen.
Kershenobich betonte, dass das Risiko einer Ausbreitung in Mexiko sehr gering sei und es im Land keine Verdachtsfälle gebe. Die Behörden werden die Updates der WHO zu dem Ausbruch verfolgen, der im Kongo bereits zu mehr als 220 mutmaßlichen Todesfällen geführt hat.
Die Ankündigung erfolgt im Vorfeld des Spiels der kongolesischen Nationalmannschaft in Guadalajara am 23. Juni, das als Teil der Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft 2026 stattfindet.