Israel hat Kenia von der Liste der Länder gestrichen, die vorübergehenden Ebola-bedingten Reisebeschränkungen unterliegen. Die Entscheidung folgt auf Proteste kenianischer Regierungsvertreter. Auch Ruanda wurde von der Liste genommen.
Die israelische Botschaft in Kenia gab die Änderung am 15. Juni bekannt. Sie erklärte, dass das Gesundheitsministerium beschlossen habe, die Maßnahmen sowohl für Kenia als auch für Ruanda aufzuheben. Der Staatssekretär im Außenministerium, Abraham Korir Sing’Oei, begrüßte den Schritt. Er merkte an, dass die Aufnahme Kenias angesichts der Erfolge des Landes im Bereich der öffentlichen Gesundheit und der getroffenen Vorsorgemaßnahmen überraschend gewesen sei. Die Beschränkungen waren am 10. Juni eingeführt worden. Sie galten für Reisende aus Kenia, Uganda, dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo. Die kenianischen Behörden hatten mehr als 100.000 internationale Reisende überprüft und planten mit Unterstützung der Vereinigten Staaten zusätzliche Isolationseinrichtungen.