Die Staatssekretärin für Gesundheit gab am 6. Juni bekannt, dass alle 59 Ebola-Verdachtsfälle in Kenia negativ getestet wurden. Die Aktualisierung erfolgte während einer Inspektion an der Grenze Busia-Malaba inmitten laufender Überwachungsmaßnahmen.
Staatssekretärin Mary Muthoni bestätigte die negativen Ergebnisse bei einer Inspektion der Grenze Busia-Malaba am 6. Juni. Sie erklärte, die Ergebnisse seien beruhigend, betonte jedoch, dass die Behörden weiterhin erhöhte Wachsamkeit walten lassen. Malaba fertigt täglich zwischen 1.500 und 2.000 Reisende sowie etwa 300 Lastwagen ab. Die Maßnahmen folgen auf bestätigte Ebola-Fälle im benachbarten Uganda, wo vor allem in Kampala und im Distrikt Wakiso 19 Infektionen und zwei Todesfälle gemeldet wurden. Muthoni unterstrich die Notwendigkeit von Quarantäneeinrichtungen in allen 47 Bezirken. Sie wies darauf hin, dass einige Reisende bei den Kontrollen wenig kooperativ waren, und rief zur uneingeschränkten Zusammenarbeit der Öffentlichkeit auf. Das County Kakamega plant aufgrund der Grenznähe bereits zwei Quarantänezentren.