Die South African Qualifications Authority hat mehr als 1 100 veraltete Qualifikationen aus dem nationalen Register entfernt. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Überarbeitung des Bildungs- und Ausbildungssystems.
Die südafrikanische Bildungs- und Ausbildungslandschaft durchläuft die umfassendste Umgestaltung seit über einem Jahrzehnt. Dies folgt auf die Entscheidung der South African Qualifications Authority (SAQA), mehr als 1 100 veraltete Qualifikationen aus dem nationalen Register zu streichen.Die Behörden erklären, die Maßnahme ziele darauf ab, alte Kurse auslaufen zu lassen und die Kompetenzentwicklung an einen modernen Arbeitsmarkt anzupassen. Hervorgehobene Bereiche sind dabei Künstliche Intelligenz, ökologische Nachhaltigkeit sowie der Übergang zur Gasenergie.Der Chief Operating Officer der SAQA, Makaphela Makhafola, sagte: „Wir müssen ebenfalls mit der Zeit gehen. Es gibt eine Nachfrage nach zukünftigen Arbeitsplätzen, sei es im Bereich KI, ökologische Nachhaltigkeit oder der Energiewende hin zu Gas. Daher muss auch das System bereit dafür sein.“Makhafola fügte hinzu, dass noch 1 475 Qualifikationen aus der Zeit vor 2009 im beruflichen Bereich überprüft werden müssen, wobei einige bereits aktualisiert oder an TVET-Colleges und Volkshochschulen umgesetzt wurden.