Der Comedy-Autor Sebastian Hotz, bekannt als „El Hotzo“, hat sein Geständnis zu Betrug in Beziehungen als Fehler bezeichnet. Im Dezember 2024 hatte er auf X detailliert über seine Untreue und Lügen berichtet. In einem Interview mit dem „Spiegel“ erklärt er nun, warum er das Statement heute nicht mehr machen würde.
Sebastian Hotz, der unter dem Pseudonym „El Hotzo“ als Satiriker bekannt ist, hat in einem Interview mit dem „Spiegel“ sein öffentliches Bekenntnis zu Untreue in Beziehungen als Fehler eingestuft. Ende 2024 hatte er auf der Plattform X geschrieben: „Ich war in den letzten Jahren in Beziehungen wiederholt untreu und habe anschließend meine Taten in immer komplizierter werdenden Lügenkonstrukten vertuscht und die Glaubwürdigkeit meiner (Ex-)Partnerinnen diskreditiert.“
Hotz, der aus Berlin stammt, gab an, dass er in seinen 20ern „wie ein Arschloch“ gehandelt habe. Der Post entstand unter privatem Druck und dem Gefühl, aufräumen zu müssen. „Also ich würde dieses Statement so heute nicht mehr schreiben oder überhaupt nicht mehr schreiben, weil ich glaube, diese Öffentlichkeit dessen hat niemandem geholfen, das irgendwie zu verarbeiten“, sagte er dem „Spiegel“.
Er habe die Auswirkungen unterschätzt und finde das öffentliche Echo absurd, da sein Privatleben nicht so viel Raum einnehmen sollte. Heute sei er seit fast zwei Jahren in einer Beziehung und glücklicher denn je. „Ich glaube, wenn das all das nötig war, um an diesen Punkt zu kommen, und wenn all das so eine gewisse Genugtuung verschafft hat, denen (..) ich wehgetan habe, dann ist das so.“