Die Secretaría de Inteligencia del Estado (SIDE) Argentiniens bestätigte, dass sie einen verteilten Ablehnungsdienst-Angriff (DDoS) auf die offizielle Website des Außenministeriums abgewehrt hat. Der Vorfall wird einer Hacktivisten-Kampagne zugeschrieben, die mit dem kürzlichen Beitritt des Landes zum Friedensrat im Zusammenhang steht, der von den USA gefördert wird. Es wurden keine Schäden an Systemen gemeldet.
Die Secretaría de Inteligencia del Estado (SIDE) berichtete am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, dass sie einen Cyberangriff auf die offizielle Website des Außenministeriums entdeckt und erfolgreich eingedämmt habe. Laut der Erklärung handelte es sich um einen verteilten Ablehnungsdienst-Angriff (DDoS), der darauf abzielte, Server durch hohe Trafficmengen zu überlasten und unbrauchbar zu machen. Die bundesweite Cyber-Geheimdienstbehörde aktivierte umgehend Sicherheitsprotokolle und verhinderte Störungen der öffentlichen digitalen Dienste. nnDie Behörde verknüpfte den Vorfall mit geopolitischen Spannungen aufgrund der Ausrichtung Argentiniens auf die USA. Er wird in eine koordinierte Hacktivisten-Kampagne eingeordnet, die Mitgliedsländer des Friedensrats ins Visier nimmt, ein internationales Forum, das vom Präsidenten Donald Trump gefördert wird und dem Argentinien kürzlich beigetreten ist. Ähnliche Angriffe trafen in den vorherigen Tagen albanische Regierungsseiten, was auf ein Muster digitaler Aggression hinweist. nn„Argentinien ist als Teil dieses neuen internationalen Rahmens, der globale Stabilität und Ordnung verteidigen soll, Ziel dieser digitalen Offensive geworden“, hieß es bei der SIDE. Die Regierung von Javier Milei, die die Beziehungen zu Washington vertieft hat, betont die Stärkung von Geheimdienst- und Cybersicherheitsfähigkeiten zum Schutz der digitalen Souveränität und nationaler Interessen. nnDieser Vorfall unterstreicht die Cyberrisiken inmitten der zunehmenden internationalen Exposition Argentiniens, ohne gemeldete Schäden an den Systemen des Außenministeriums.