Ein Forscherteam hat festgestellt, dass Bargeld der Volkswirtschaft einen Nutzen schafft, der fast dreimal so hoch ist wie die verursachten Kosten.
In Deutschland liegen die Kosten für Bargeld bei 0,45 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das entspricht rund 20 Milliarden Euro. Die Einnahmen von Bundesbank und Europäischer Zentralbank decken weniger als die Hälfte dieser Kosten.
Julia Pitters von der Internationalen Hochschule Wien und Franz Seitz von der OTH Amberg-Weiden haben gemeinsam mit weiteren Forschern den Nutzen von Bargeld untersucht. Das Ergebnis liegt dem Handelsblatt exklusiv vor.
Der volkswirtschaftliche Wert von Münzen und Scheinen übersteigt die Kosten deutlich. Zwei Aspekte tragen mehrere Milliarden zum Bruttoinlandsprodukt bei.