Ein erwachsener Mann wurde wegen Raubes mit Todesfolge und illegalen Waffenbesitzes nach der Tötung eines 21-jährigen Studenten in Antofagasta formell angeklagt. Er wurde während der laufenden Ermittlungen in Untersuchungshaft genommen.
Die Ereignisse ereigneten sich am 19. April vor einem Nachtclub im Süden von Antofagasta. Das Opfer wurde aus nächster Nähe erschossen und verstarb im Regionalkrankenhaus.
Der chilenische, erwachsene Tatverdächtige blieb bis zu seiner formellen Anklage am 20. Juni durch das Kriminalanalysesystem der Regionalstaatsanwaltschaft auf freiem Fuß. Das Garantiekontrollgericht ordnete wegen der Gefahr für die öffentliche Sicherheit Untersuchungshaft an und legte eine 120-tägige Ermittlungsfrist fest.
Zwei weitere Verdächtige, die mutmaßlich die Schusswaffe bereitgestellt hatten, waren bereits zuvor angeklagt worden und befinden sich weiterhin in Haft. Der Regionalstaatsanwalt Juan Castro Bekios erklärte, dass die Bemühungen zur Beweisaufnahme für den Prozess fortgesetzt werden.