Die schwedische Männermannschaft im Fußball beendete die WM-Qualifikationsgruppe auf dem letzten Platz mit zwei Punkten aus sechs Spielen, rückt aber dennoch in die Playoffs im März vor. Die Auslosung findet am Donnerstag statt, mit möglichen Gegnern wie Dänemark oder anderen starken Teams. Experte Mikael Lustig hofft auf die Ukraine als Gegner.
Die WM-Qualifikation für 2026 ist beendet, und Schweden landete nach einem 1:1-Unentschieden zu Hause gegen Slowenien auf dem letzten Platz in ihrer Gruppe. Mit insgesamt zwei Punkten aus sechs Spielen beschreibt Nationaltrainer Graham Potter das Ergebnis als „einen kleinen Schritt nach vorn, aber einen wichtigen“. Trotz der schwachen Qualifikation bleiben die Hoffnungen auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko durch die Playoffs am Leben, dank des Siegs in der Nations League C-Gruppe im Vorjahr.
Schweden ist in den Setzpot 4 platziert und trifft im Halbfinale auswärts am 26. März auf ein Team aus Pot 1. Mögliche Gegner sind Italien, Dänemark, Türkei oder Ukraine. Die Auslosung findet am Donnerstag statt. SVT Sport-Experte Mikael Lustig bevorzugt die Ukraine: „Die Ukraine ist das Team, das ich am meisten möchte, dass Schweden trifft, dann Italien. Die Ukraine spielt auf neutralem Boden und ist das schwächste Team. Dann Italien, sie stehen unter Druck und haben unter dem neuen Trainer Gennaro Gattuso nicht geliefert.“
Der Halbfinalsieger zieht ins Finale am 31. März ein gegen ein Team aus Pot 2 (Wales, Polen, Tschechien, Slowakei) oder 3 (Kosovo, Albanien, Bosnien, Irland). Insgesamt kämpfen 16 europäische Teams um vier WM-Plätze. Schweden hat sich für die letzten zwei großen Turniere, die WM 2022 und EM 2024, nicht qualifiziert, und ein weiteres Versagen wäre das dritte in Folge seit 1984-1988. Historisch haben die Blauen-Gelben in Playoffs Erfolg gehabt, wie dem Sieg über Italien für die WM 2018, aber sie verloren gegen Polen für 2022.