Schwedens letztes WM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien am Dienstag hat keine Qualifikationsbedeutung, aber neun Spieler riskieren eine Sperre für die Play-offs im März mit einer einzigen Gelben Karte. Trainer Graham Potter wägt die Aufstellungsoptionen sorgfältig ab. Trotz der Risiken wollen Spieler wie Victor Nilsson Lindelöf und Emil Krafth alles auf dem Platz geben.
Schweden trifft auf Slowenien in der letzten Runde der WM-Qualifikation am 18. November 2025 mit Anpfiff um 20:45 Uhr. Das Spiel ist für beide Teams bedeutungslos – weder Schweden noch Slowenien können einen direkten Platz für die WM 2026 oder zusätzliche Play-off-Plätze sichern. Schweden ist bereits für die Play-offs qualifiziert, dank des Gruppensiegs in League C der Nations League im letzten Jahr. Die Play-offs werden im März entschieden.
Trotz des Mangels an Einsatz weckt das Spiel Bedenken aufgrund von Sperr-Risiken. Neun Spieler im Kader – Alexander Isak, Isak Hien, Viktor Johansson, Emil Krafth, Gustaf Lagerbielke, Yasin Ayari, Jesper Karlström, Emil Forsberg und Alexander Bernhardsson – sind eine Gelbe Karte von einer Sperre im Play-off-Halbfinale entfernt. Trainer Graham Potter gibt zu, dass er dies bei der Aufstellung berücksichtigt. „Es ist etwas, das wir im Hinterkopf behalten müssen. Wir sind in einer Position, in der wir uns von einem Spiel erholen müssen. Es gibt einige Entscheidungen vor dem Anpfiff zu treffen. Das Spiel im März ist wichtig für uns, aber gleichzeitig wollen wir das Lager auf einer positiven Note beenden,“ sagt Potter auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.
Die Spieler selbst stimmen zu, dass das Risiko sie nicht zurückhalten sollte. Rechtsverteidiger Emil Krafth sagt: „Natürlich will ich spielen, auch wenn ich eine Sperre riskiere.“ Kapitän Victor Nilsson Lindelöf, der nach seiner Pause gegen die Schweiz (1:4-Niederlage) startet, betont Intensität: „Du warst schon mehrmals in dieser Situation. Du kannst das Spiel nicht mit dem Gedanken beginnen, dich zurückzuhalten. Wenn du spielst, musst du alles geben.“
Der Hintergrund umfasst kürzliche harte Niederlagen: 0:2 zu Hause gegen Kosovo und 1:4 gegen die Schweiz. Potter bleibt auf die Zukunft fokussiert und weist Norwegens WM-Qualifikationserfolg mit den Worten zurück: „Mit allem Respekt – es kümmert mich nicht viel.“ Das Spiel wird als Chance gesehen, das Lager positiv abzuschließen, trotz der Risiken.