In Yacharam, Telangana, ertragen Bewohner häufige Hundebeißer, während sie wegen des mutmaßlichen Tötens von Streunern angeklagt werden. Polizei hat 30 Kadaver geborgen, inmitten von Behauptungen bis zu 100 Todesfällen lokal. Der Vorfall beleuchtet Spannungen in der Streunerverwaltung, während der Oberste Gerichtshof verwandte Petitionen prüft.
Yacharam, ein Dorf 50 km von Hyderabad in Ranga Reddy District entfernt, ist zum Brennpunkt der indischen Debatte über Streuner geworden. Zwischen Januar 2025 und 2026 registrierte das lokale Primary Health Centre allein in Yacharam 109 Hundebeißfälle, mit 667 Vorfällen in 24 umliegenden Dörfern. Landeszweit meldete Telangana 1,22 Lakh Hundebeißer im Jahr 2024. Eine Krankenschwester im PHC, J Deepthi, beschrieb schwere Fälle, darunter ein fünfjähriges Kind mit einem Kopfbiss, der fast die Augenbraue abriss, und eine 35-Jährige mit einer tiefen Wunde am Unterschenkel. Beide mussten in größere Einrichtungen verlegt werden für fortgeschrittene Behandlung, was die Ressourcen der Dorfbewohner belastet. Frustrierte Bewohner, wie ein 55-Jähriger, dessen Nichte gebissen wurde, äußerten Erschöpfung: „Wir sind die Hundebeißer leid. Die Regierung muss einschreiten und etwas tun.“ Ein anderer Dorfbewohner bemerkte das anhaltende Problem: „Die Plage ist bei weitem nicht vorbei. Wir wissen wirklich nicht, was wir mit den Hunden machen sollen, und die Regierung scheint ratlos.“ Als Reaktion sollen Dorfbewohner diesen Monat rund 100 Hunde getötet haben, Teil breiterer Vorwürfe der NGO Stray Animals Foundation of India (SAFI) von 900 Todesfällen in vier Distrikten. Polizei schätzt 370 insgesamt und hat 17 Personen, einschließlich fünf Sarpanchs wie Yacharam's Anitha, unter Tierschutzgesetze angeklagt. Keine Verhaftungen. Anitha bestritt Beteiligung und berief sich auf Krankheit. Die Tötungen kamen ans Licht, nachdem ein Haustierbesitzer einen vermissten Hund meldete. SAFI's M Preethi vermutete, Sarpanchs hätten Schädlingsbekämpfer engagiert. Telangana Panchayat Raj Ministerin Danasari Anasuya verurteilte die Taten als illegal und forderte Sterilisation und Impfung. SAFI fördert Adoption und Gemeindepflege für Streuner. Der Oberste Gerichtshof ordnete kürzlich hohe Entschädigungen für Beißer an und verbot Straßzufütterung, doch Einheimische sagen, Geflügelabfälle nähren die Hunde. Yacharam meldet auch 68 Affenbeißer und 44 Katzenangriffe in derselben Periode, was Gesundheitsbedenken verstärkt. Krankenschwestern heben die Belastung hervor: „Die Fallzahl ist schwer für uns zu bewältigen.“