Amerikanischer christlicher Nationalismus beeinflusst junge Menschen in Schweden und löst Forderungen religiöser Führer aus, dagegen anzugehen. In den 1960er- und 1970er-Jahren unterstützten US-Kirchen Abtreibungsrechte, um gefährliche illegale Eingriffe zu verhindern. Heute gibt es Bedenken wegen der Verbreitung konservativer US-Ansichten.
Ein Leitartikel in der Nerikes Allehanda warnt vor der Ausbreitung des amerikanischen christlichen Nationalismus nach Schweden, besonders unter Jungen. Der Autor betont, dass Priester und religiöse Führer diese Einflüsse bekämpfen müssen, zu denen eine restriktive Haltung zu Frauenrechten gehört. Historisch waren es US-Kirchen und christliche Bewegungen in den 1960er- und 1970er-Jahren, die vor dem Roe-v.-Wade-Urteil für Abtreibungsrechte kämpften. Religiöse Führer sahen, wie Abtreibungsverbote Frauen zu lebensgefährlichen illegalen Eingriffen trieben, oft mit tödlichen Folgen. Dieser Hintergrund kontrastiert mit den heutigen konservativen Strömungen in der christlichen Rechten, die schwedische Jugend inspirieren. Der Leitartikel fordert Wachsamkeit, um in Schweden eine progressivere Haltung zu wahren und die extremen US-Ansichten zu Frauen nicht zu importieren. Es werden keine spezifischen Ereignisse genannt, aber der Ton ist klar: Solche Ideen sollen in den USA bleiben.