In der Region Yvelines hat die von Armut geplagte Arbeiterstadt Trappes einen ambitionierten Klimaplan eingeleitet, der Maßnahmen gegen Wärmeverluste, kostenlose Bio-Körbe und Fahrradförderung umfasst. Diese Initiative soll das Image der 34.000-Einwohner-Gemeinde zu einem Labor für Volksekologie umgestalten. Grünflächen wie die Esplanade Pergaud fördern Geselligkeit und Umweltbewusstsein.
Trappes, eine Gemeinde in Yvelines mit 34.000 Einwohnern, die oft mit Figuren wie Jamel Debbouze oder Omar Sy oder mit einem Bild von Vierteln, geprägt vom Islamismus, assoziiert wird, sucht nach Neuerfindung. Die Stadt verfolgt einen ambitionierten ökologischen Wandel, der als «Labor für Volksekologie und ökologische Planung» positioniert wird.
Die Esplanade Pergaud, ein ausgedehnter Grünraum an der Grenze zu drei Vierteln, verkörpert diesen Schwung. Vor zwei Jahren mit einer kommunalen Investition von 1,5 Millionen Euro errichtet, verfügt der Platz über Spielplätze mit Schaukeln, ein Fußballfeld und eine Seilrutsche, die nachmittags Kinder und Eltern anzieht. «Es ist noch gemütlicher, wenn die Mütter in den Gemeinschaftsgarten kommen», sagt Aïssetou Diawara und deutet auf den Boden, auf dem ihre Mutter bei gutem Wetter Gurken, Zucchini und Auberginen anbaut.
Die 20-jährige Pflegestudentin Aïssetou Diawara leitet den Verein Planète Trappes, der im Juli gegründet wurde. Die Gruppe wirkt auf diesem Platz, um «die Bewohner für Ökologie und Pestizide zu sensibilisieren». Der umfassendere Klimaplan bekämpft Wärmelecks, stellt kostenlose Bio-Körbe zur Verfügung und fördert das Radfahren und zeigt, dass «Ökologie den Menschen und ihrem Geldbeutel nutzt» in einer von Not geplagten Stadt.