Brand im Crans-Montana-Bar: zwei weitere Franzosen verletzt, Paris eröffnet Spiegelermittlung

Update zum Silvesterbrand im Constellation-Bar im Schweizer Skigebiet Crans-Montana, bei dem 40 Tote und 116 Verletzte zu beklagen sind: zwei weitere französische Verletzte, wodurch die französischen Opfer auf 25 Verletzte und neun Tote steigen. Pariser Staatsanwälte veröffentlichten die Zahlen und starteten eine 'Spiegel'-Ermittlung zur Unterstützung der Familien inmitten schweizerischer Untersuchungen.

Der zufällige Brand im Constellation-Bar in Crans-Montana in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar zerstörte die Neujahrsfeiern und forderte 40 Tote und 116 Verletzte, viele darunter junge Feiernde. Das anfängliche Chaos umfasste einen schnellen Flashover, Explosionen und Szenen, die von Zeugen als 'Schlachtfeld' beschrieben wurden. Am 8. Januar gab Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau eine neue Bilanz französischer Opfer bekannt: neun Tote —einschließlich Minderjähriger im Alter von 14, 15, 17, 20, 23, 24, 26, 33 und 39 Jahren sowie einem franco-schweizerischen und einem franco-israelisch-britischen Teenager— und nun 25 Verletzte, zwei mehr als zuvor gemeldet, einer davon im Spital in Zürich. Das jüngste Opfer war der 14-jährige Franzose Noa. Zur Unterstützung der trauernden Familien eröffnete die Pariser Staatsanwaltschaft am Montag eine 'Spiegel'-Ermittlung, die die Zusammenarbeit mit den schweizerischen Behörden erleichtert, ohne ein französisches Verfahren anzustreben. Staatsanwältin Beccuau betonte die perfekte Zusammenarbeit und die Notwendigkeit, den Opfern keinen zusätzlichen justiziellen Stress zuzufügen. Die schweizerischen Ermittlungen richten sich gegen die Bar-Betreiber Jacques und Jessica Moretti wegen möglicher Fahrlässigkeit. Jacques, 49, aus Korsika, hat eine Vorstrafe aus dem Jahr 2008 in Annecy wegen schweren Zuhälterei im Zusammenhang mit Prostitution in Skigebieten. Präsident Emmanuel Macron plant, am Freitag an einer Gedenkveranstaltung in der Schweiz teilzunehmen, die mit einem nationalen Trauertag zusammenfällt. Die Tragödie hat Debatten über Brandschutz in Nachtlokalen ausgelöst, einschließlich des Zutritts von Minderjährigen.

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