Regierender Bürgermeister Kai Wegner soll am Tag des Stromausfalls stundenlang nicht erreichbar gewesen sein. Ein Bericht des Tagesspiegels widerspricht seinen Angaben, wonach er fortlaufend telefoniert habe. Die SPD fordert nun seinen Rücktritt.
Am Tag des Stromausfalls in Berlin war Kai Wegner am Vormittag offenbar über Stunden nicht erreichbar. Der CDU-Politiker hatte angegeben, gleich morgens mit den Krisenstäben der Stadt sowie mit der Bundesregierung und dem Bundesinnenministerium telefoniert zu haben. Nach einem Bericht des Tagesspiegels vom 8. Juli 2026 stimmte dies nicht.
Was Wegner stattdessen tat, bleibt unklar. Am Nachmittag spielte er Tennis, um, wie er sagte, den Kopf freizubekommen. Die Enthüllung führt zu einer Koalitionskrise.
SPD-Chef Krach sieht Wegner disqualifiziert und fordert menschlichen Anstand. Die Koalitionspartner reagieren damit auf die neue Lüge kurz vor den Wahlen.