Geopolitische Spannungen, politische Instabilität in Frankreich und fallende Zinsen veranlassen Sparer, ihre Pläne zu überdenken und mehr Risiko einzugehen, um bessere Renditen zu erzielen. Die Franzosen sparen weiterhin stark, mit einer Rekord-Sparrate von 8,4 % des verfügbaren Einkommens im 3. Quartal 2025. Die Nachfrage nach Sparprodukten wie Lebensversicherungen und Aktien steigt stark.
Französische Sparer halten an vorsichtigen Gewohnheiten fest, getrieben von Rentenbedenken, anhaltender politischer Instabilität seit fast zwei Jahren und Kriegen an Europas Grenzen. Dies zeigt sich in der hohen Sparrate von 8,4 % des verfügbaren Einkommens im 3. Quartal 2025, einem Rekordniveau, das diese Sorgen unterstreicht.
Das Interesse an sicheren und riskanteren Anlagen wächst. Lebensversicherungen verzeichneten einen beispiellosen Nettozuzug von +44 Milliarden Euro von Januar bis Oktober 2025. Rentensparpläne meldeten einen +11 %-Anstieg der Nettoeinlagen im gleichen Zeitraum. Derweil stieg die Zahl der Aktieninvestoren um +18 % zum Vorjahr im 3. Quartal 2025, nach der Autorité des Marchés Financiers (AMF). ETFs, die Indizes wie den S&P 500 oder CAC 40 nachbilden, zogen +45 % mehr Investoren an.
Daraufhin prüfen Sparer Optionen wie SCPI, Aktien, Gold und Bitcoin, um Portfolios 2026 zu diversifizieren. Dieser Wandel balanciert Sicherheit mit Renditepotenzial inmitten der Unsicherheit.