A7 und Elbtunnel in Hamburg früher als geplant freigegeben

Die Vollsperrung der A7 und des Elbtunnels in Hamburg wurde früher als geplant aufgehoben. Die Autobahngesellschaft teilte dies am Sonntagabend mit. Nur die Auf- und Abfahrt bei Hamburg-Bahrenfeld in Richtung Norden bleibt bis Montagmorgen um 5 Uhr gesperrt.

Seit Freitagabend um 22 Uhr war die A7 zwischen Hamburg-Stellingen und -Heimfeld in beide Richtungen voll gesperrt. Eigentlich sollte die Freigabe erst montags früh erfolgen. Während der Sperre wurden Lärmschutztunnel in Schnelsen und Stellingen in die Tunnelzentrale Othmarschen integriert und ein Software-Update durchgeführt, wie die Autobahngesellschaft Nord mitteilte. Alle Arbeiten sind nun abgeschlossen.

Die Sperrung führte zu Umleitungen und Verzögerungen, vor allem am Samstag auf der A1 zwischen Billstedt und Stillhorn sowie innerstädtisch. Laut Verkehrsleitzentrale überschritten die Staus nicht die erwarteten Ausmaße. Zusätzlich belasteten zwei Demonstrationen die Innenstadt. Am Sonntag gab es ebenfalls Verzögerungen auf Umleitungsstrecken.

Die Deges und Autobahngesellschaft kündigten fünf weitere Vollsperrungen der A7 in Hamburg für 2026 an. Ende Juni bleibt der Elbtunnel dann befahrbar, der Lärmschutztunnel Schnelsen gesperrt. Seit Jahresbeginn gab es bereits zwei Sperrwochenenden im Februar und März.

Der Abschnitt zwischen Heimfeld und Dreieck Hamburg Nordwest wird auf acht Spuren ausgebaut. Der Bau südlich des Elbtunnels soll im Herbst 2026 fertig sein, der Lärmschutztunnel in Altona bis Ende 2029.

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