Eine Weltkriegsbombe am Duisburger Hauptbahnhof wurde kontrolliert gesprengt, woraufhin die Sperrung des Bahnhofs aufgehoben wurde. Die Bombe, eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe, wurde bei Bauarbeiten entdeckt. Rund 6.600 Anwohner und Reisende waren von der Evakuierung betroffen.
Am Mittwoch wurde bei Bauarbeiten am Duisburger Hauptbahnhof eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, wie die Stadt Duisburg mitteilte. Dies folgte auf eine ähnliche Entdeckung am Dienstag, als ein Blindgänger kontrolliert gesprengt wurde und der Bahnhof bereits gesperrt war. Seit dem frühen Abend des Mittwochs ruhte der Bahnverkehr vollständig.
Die Evakuierungszone umfasste einen Umkreis von 600 Metern um den Fundort, in der rund 6.600 Anwohnerinnen und Anwohner sowie zahlreiche Reisende betroffen waren. Darunter befanden sich ein Kino, mehrere Hotels, Bürogebäude und Gewerbebetriebe. Zusätzlich musste die Autobahn A59 zwischen der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld und dem Autobahnkreuz Duisburg gesperrt werden.
Nach der kontrollierten Sprengung teilte die Stadt mit, dass der Hauptbahnhof wieder in Betrieb genommen werden konnte. Die Maßnahmen zielten darauf ab, die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, während der normale Betrieb so schnell wie möglich wiederhergestellt wurde.