Äthiopiens Landwirtschaftsministerium hat die Bevölkerung dazu aufgerufen, beim Verzehr von Fleisch und Innereien während des Eid al-Adha Vorsicht walten zu lassen. Der Leiter der Fachstelle, Ato Asmelash Berhe, merkte an, dass die auf den Märkten angebotene Menge im Vergleich zur Produktion gering sei, und wies auf Qualitätsprobleme während der Hauptschlachtzeiten hin.
Addis Abeba, 1. Miyazya 2018 (EFEMSI) – Äthiopiens Landwirtschaftsministerium hat die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, beim Umgang mit der Qualität von Fleisch und Innereien während des Eid al-Adha, wenn zahlreiche Tiere geschlachtet werden, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Ato Asmelash Berhe, Leiter der Abteilung für Fleisch- und Viehentwicklung, erklärte, dass das Land jährlich Millionen von Zentnern Ziegen-, Schaf- und Geflügelfleisch produziert. Der Anteil, der die Märkte erreicht, sei jedoch qualitativ und quantitativ gering, was zu Preisrückgängen und Versorgungsengpässen führe. Er betonte die Bedeutung von Fleisch und Innereien für die Wirtschaft, die Schaffung von Arbeitsplätzen, kulturelle Dienstleistungen und Deviseneinnahmen. Zu den Empfehlungen gehören die Schlachtung gesunder Tiere, die Reinigung der Schlachtplätze, das ordnungsgemäße Ausbluten, die Erhaltung der Schlachtkörperform, das natürliche Aufhängen, das Vermeiden von Zerkleinern oder Verbrennen der Haut, die Verhinderung von Bodenverunreinigungen sowie das Verbot, das Fleisch auf dem Boden einzuweichen oder zu schleifen. Im Haushaltsjahr 2017 wurden rohes Fleisch und Innereien im Wert von 27 Milliarden Birr produziert, die unter Qualitätskontrollen rasch in den Wirtschaftskreislauf eingeflossen sind. Die Öffentlichkeit wird dazu angehalten, diese Maßnahmen anzuwenden, um den Nutzen von Fleisch und Innereien zu maximieren.