Die philippinische Tennisstar Alex Eala hat das erste Philippine Women’s Open mit einem überlegenen 6:1, 6:2-Sieg gegen Russlands Alina Charaeva eingeleitet. Die Nummer-2-Saat überwand einen frühen Schwank im zweiten Satz und eine Verletzungsangst, um ins zweite Viertelfinale einzuziehen. Ihre Leistung hebt ihr live WTA-Ranking auf Platz 45.
Das WTA-125 Philippine Women’s Open, das erste seiner Art im Land, begann am 26. Januar 2026 im renovierten Rizal Memorial Tennis Center in Manila. Als Top-Philippinerin trat die 20-jährige Alex Eala, als Nummer-2-Saat und Weltranglistenerk Platz 49, im Auftaktspiel gegen Weltranglistenerk 163 Alina Charaeva an. Eala dominierte das Match, brach Charaeva fünfmal den Aufschlag, verlor ihren eigenen nur einmal. Sie gewann 66 % aller Punkte (61 von 93). Der erste Satz ging schnell 6:1, doch im zweiten führte Eala mit 0:2 und nahm bei 1:2 eine Medical-Timeout wegen einer scheinbaren Verletzungsbedrohung. Sie erholte sich rasch, gewann sechs Spiele in Folge und siegte 6:2 in geraden Sätzen. Nach dem Match eilte Eala zu ihren Eltern Mike und Rizza, inmitten eines Stehplauderklatsches des vollen Publikums. Im On-Court-Interview sprach sie über den Heimdruck: „Druck gehört zu meinem Job... Aber er ist nichts im Vergleich zu den Drucks, denen normale Filipinos täglich ausgesetzt sind, um ihre Familien zu versorgen. Nichts im Vergleich zu dem, was meine Eltern geopfert haben.“ Sie nannte das Debüt einen „full-circle-Moment“, reflektierte das Wachstum des Tennissports in den Philippinen und ihren Stolz, ihre Manila-Wurzeln mit der WTA-Tour zu verbinden. Dieser Sieg bringt Eala 20 Punkte, hebt sie auf 1.154 Gesamtpunkte und Platz 45 live – hoch von Platz 49 nach dem Australian Open-Aus. Ein Zweitrundensieg gegen Nao Hibino oder Himeno Sakatsume könnte 30 Punkte mehr bringen, mit Ziel Platz 43 oder besser. Ein Turniersieg ergäbe 125 Punkte, potenziell Platz 41. Das Event mit 115.000 Dollar Preisgeld und 32er-Singles-Feld umfasst weitere Philippinerinnen wie Tenny Madis, die 4:6, 0:6 gegen Thailands Manangchaya Sawangkaew verlor. Venue-Upgrades, inklusive erweiterter Plätze für 2.000 Zuschauer, deuten auf Ambitionen für zukünftige WTA-Events hin.