Entwarnung nach Polonium-Fund bei Ostereiersuche in Vaihingen

Zwei Männer entdeckten in Vaihingen an der Enz ein Fläschchen mit der Aufschrift »Polonium 210« während einer Ostereiersuche. Ein Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei folgte, ergab aber keine erhöhte Strahlenbelastung. Das Umweltministerium bestätigte die Harmlosigkeit des Gegenstands.

In Vaihingen an der Enz in Baden-Württemberg stießen zwei Anwohner am Sonntag bei der Suche nach Ostereiern in ihrem Garten auf ein weißes Kunststofffläschchen mit rotem Deckel. Es trug die Beschriftung »Polonium 210«, ein hochgiftiges radioaktives Element. Die Männer alarmierten die Behörden, woraufhin rund 140 Feuerwehrleute aus dem Landkreis mit Spezialkräften in Schutzkleidung ausrückten.

Messungen vor Ort zeigten keine erhöhte Strahlenbelastung weder am Behältnis noch in der Umgebung, wie die Stadt Vaihingen mitteilte. Kreisbrandmeister Andy Dorroch hatte das Fläschchen zunächst als echt eingeschätzt: »Das Behältnis passt zum Stoff«, sagte er und wies auf das Gewicht von etwa 200 Gramm und die professionelle Beschriftung hin. Die Anwohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Experten des baden-württembergischen Umweltministeriums transportierten das Gefäß ab, öffneten es, untersuchten den Inhalt und entsorgten es. Die Polizei Ludwigsburg übernahm die Ermittlungen. Laut Stadt und Polizei bestand für die Bewohner keine Gefahr; die Männer blieben unverletzt.

Polonium-210 wurde bekannt durch die Vergiftung des russischen Ex-Geheimdienstlers Alexander Litwinenko 2006 in London. Der Stoff ist nur gefährlich, wenn er eingeatmet oder aufgenommen wird; Alphastrahlung ist von außen unbedenklich.

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