Australischer Qualifikant Sweeny bezwingt Monfils in emotionalem Melbourne-Match

Dane Sweeny, 24-jähriger australischer Qualifikant auf Platz 182, feierte den größten Triumph seiner Karriere, indem er Gael Monfils mit 6:7 (3), 7:5, 6:4, 7:5 bei den Australian Open am Dienstagabend besiegte. Der Sieg markierte Monfils' letzten Auftritt in Melbourne nach 20 Teilnahmen, da der 39-jährige Franzose zum Ende der Saison 2026 zurücktreten plant. Sweeny trifft in der nächsten Runde auf den Achten der Setzliste Ben Shelton.

Das Match auf der Kia Arena dauerte fast vier Stunden und vereinte veteranenhaftes Flair mit jugendlicher Widerstandsfähigkeit. Sweeny, der drei Qualifying-Runden überstanden hatte, drehte ein 1:4 im vierten Satz und holte sich damit seinen ersten Hauptbogen-Sieg bei einem Grand Slam. Er zeigte defensive Härte, gewann 12 der letzten 16 Punkte und brach Monfils im elften Game des Entscheidungssatzes, bevor er selbst zum Service kam. Monfils, bekannt für seine Athletik, servierte 18 Asses und zeigte Momente seines Markenstyles, doch die Intensität des Australiers zehrte ihn auf. Es war eine historische Nacht für den Franzosen, der zu den sechs Männern der Open Era gehört, die 20 Australian Open spielten, neben Roger Federer und Lleyton Hewitt. Seine Bilanz in Melbourne Park lautet 37:20 mit Viertelfinals 2016 und 2022. Nach dem Match überreichte Turnierdirektor Craig Tiley Monfils auf dem Court ein Gedenkgeschenk, was eine Stehende Ovation auslöste. Aufgefordert zu sprechen, reflektierte Monfils emotional: „Zuerst einmal vielen Dank. Für mich begann meine Reise hier mit euch 2003... Jetzt sind wir 2026 und irgendwie ist es das Ziel, aber vielen Dank für diese tolle Fahrt. Ihr wart unglaublich.“ Er wünschte Sweeny alles Gute und hob die Verletzungsgeschichte des Youngsters und seine starke Leistung hervor: „Ich habe seine Geschichte gelesen. Der Junge war verletzt, also wünsche ich ihm viel Glück für das Nächste, weil er sehr gut spielt.“ Monfils schloss dankbar: „Ich bin sehr dankbar. Ich hatte großes Glück, hier viele Jahre zu spielen, also zum Schluss vielen Dank, merci beaucoup, à bientôt les amis.“ Für Sweeny wartet nun ein harter Duell gegen Ben Shelton, den Amerikaner, der 2025 im Halbfinale stand und am selben Tag Ugo Humbert besiegte.

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