'Butterfly'-Kritik lobt Renate Reinsve in schrägem Familiendrama

Itonje Søimer Guttormsens 'Butterfly' feierte Premiere beim Rotterdam Film Festival, mit Renate Reinsve als punkiger Künstlerin, die mit familiärer Entfremdung kämpft. Der Film verbindet Komödie und Drama auf Gran Canaria und folgt zwei Schwestern, die den mysteriösen Tod ihrer Mutter untersuchen. Kritiker loben den farbenfrohen Ton, kritisieren aber den zu langen dritten Akt.

'Butterfly', inszeniert von Itonje Søimer Guttormsen, spielt auf der lebendigen Insel Gran Canaria, mit einem Hintergrund aus ausgetrockneten Bergen und fluoreszierendem Touristen-Kitsch, der das tonale Chaos der Geschichte unterstreicht. Die Handlung dreht sich um die Schwestern Lily und Diana, dargestellt von Renate Reinsve und Helene Bjørneby, die sich nach dem Tod ihrer freiheitsliebenden Mutter Vera, gespielt von Lillian Müller, wieder vereinen. Veras Leichnam wird in einem isolierten Observatoriumsturm gefunden, was die Geschwister dazu bringt, die Umstände zu untersuchen, inmitten von Enthüllungen über ihre kürzliche Affäre mit dem Hippie Chato, gespielt von Numan Acar, und Plänen für ein spirituelles Heiligtum. Reinsves Lily, ein ehemaliges Model, das nun in Hamburgs Kunstszene mit gebleichten Augenbrauen, einem Septumpiercing und kühnen Outfits wie Latex und Leopardenmuster untergetaucht ist, kontrastiert scharf mit Bjørnebys steifer Diana, einer Kindergärtnerin aus einer Kleinstadt in Norwegen. Der Film beginnt mit einem schwindelerregenden Luftaufnahme, die einem Schmetterling und Vera zur Turm folgt, und etabliert einen traumhaften Ton, der in quälende Gespräche übergeht, untermalt von pulsierendem EDM. Frühe Szenen liefern spröde Komik durch kulturelle Zusammenstöße, wie Lilys Auftritt am Pool in einem schwarzen PVC-Badeanzug, und Skepsis gegenüber Veras esoterischen Gefährten. Je tiefer die Geschichte wird, desto mehr schält sie Schichten familiären Schmerzes und Traumas auf, wobei Reinsve und Bjørneby Verletzlichkeit und Entschlossenheit vermitteln. Der dritte Akt dehnt sich jedoch mit mehreren Enden aus und wechselt zu ernster Sentimentalität, die mit den spitzeren Elementen des Films kollidiert, sodass eine Figur bemerkt: „Wir könnten eine Art Abschluss gebrauchen.“ Die wandernde Kamera des Kameramanns David Raedeker fängt die strenge Schönheit und Geschmacklosigkeit der Insel unter erbarmungsloser Sonne ein, ergänzt durch die unruhige Electro-Musik von Erik Ljunggren. In der Big Screen-Wettbewerbsrunde des Rotterdam Film Festivals am 4. Februar 2026 besprochen, läuft die 116-minütige norwegisch-schwedisch-britisch-deutsche Koproduktion mehrsprachig auf Norwegisch, Englisch, Spanisch und Deutsch.

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