Chelsea hat sich mit einem 4:2-Sieg nach Verlängerung gegen Wrexham für die Viertelfinals des FA Cup qualifiziert, was die Moral vor dem Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain am Mittwoch ankurbelt. Alejandro Garnacho, der im Pokalsieg traf, äußerte Zuversicht hinsichtlich der Fähigkeit des Kaders, um europäischen Erfolg zu kämpfen. PSG befasst sich derweil mit defensiven und Mittelfeldproblemen nach einer jüngsten Ligue-1-Niederlage.
Chelseas Einzug im FA Cup gelang nach einem hart umkämpften Spiel gegen Wrexham am Samstag. Die Blues, trainiert von Liam Rosenior, machten neun Wechsel in der Aufstellung, brauchten aber dennoch Verlängerung, um den 4:2-Sieg zu sichern. Wrexham ging durch Sam Smith in Führung, ehe Arthur Okonkwo ein Eigentor zum 1:1 in der Halbzeit erzielte. Callum Doyle brachte Wrexham in der 78. Minute wieder in Führung, Josh Acheampong glich jedoch erneut aus. Die Rote Karte für George Dobson drehte das Momentum um, Garnacho traf zum 3:0, Joao Pedro machte in der Verlängerung das 4:2 perfekt. Wrexham hatte bei 3:2 ein Tor wegen Abseits aberkannt bekommen bekommen. Garnacho, ehemals bei Manchester United, war entscheidend und kommentierte die Kaderbreite: „Im Fußball braucht man einen vollen Kader, um Trophäen zu gewinnen, weil wir alle drei Tage spielen. Man muss jedem vertrauen, und wir haben tolle Spieler.“ Er ergänzte: „Das ist ein unglaublicher Sieg. Ich denke, es war eines unserer schwersten Spiele der Saison bisher.“ Pedros Tor war sein 18. der Saison und rief Lob von Alan Shearer für seine Qualitäten hervor. Pedro hat zuvor schon gegen PSG getroffen. Der Fokus richtet sich nun auf das Champions-League-Duell im Parc des Princes. Chelsea und PSG trafen sich zuvor neunmal, je drei Siege und drei Remis, laut Transfermarkt. Chelsea gewann das letzte Duell 3:0 im Club-WM-Finale letzten Sommers. PSG erlitt am Wochenende eine 3:1-Heimniederlage in der Ligue 1 gegen AS Monaco, die erste Heimniederlage der Saison. Luis Enrique sprach von einer mentalen „Entkopplung“ im Team und wies auf Probleme wie defensive Schwachstellen hin, mit Marquinhos in reduzierter Rolle sowie Verletzungen bei Fabian Ruiz und Joao Neves. PSG kämpfte auch mit der Torgefahr bei Ausfällen von Spielern wie Ousmane Dembélé. Chelsea will seine Form nutzen, PSG den Heimvorteil.