Der Nationale Stromkoordinator warnte aufgrund ausbleibender Niederschläge vor einem Versorgungsengpass im Juli. Das Energieministerium prüft derzeit präventive Maßnahmen.
Der dritttrockenste Juni in Santiago seit 57 Jahren hat die Wasserkrafterzeugung gedrosselt. Der Bericht des Koordinators vom 7. Juli warnte vor dem Defizit für diesen Monat.
Ministerin Ximena Rincón bestätigte am 9. Juli, dass die Regierung täglich Treffen mit Unternehmen und der Direktion für öffentliche Arbeiten abhält. Ziel ist es, die Stromversorgung abzusichern.
Der ehemalige Minister Marcelo Tokman merkte an, dass ein Dekret eine Änderung der Einspeisereihenfolge sowie das Zurückhalten von Wasser in Stauseen ermöglichen würde. Niederschlagsprognosen zwischen dem 15. und 19. Juli könnten das Risiko mindern.
Geplante Abschaltungen wären das letzte Mittel. Experten betonen, dass das Dekret Maßnahmen wie die Nutzung von Gas und Diesel priorisiert, um Unterbrechungen zu vermeiden.