Zwei Jahre nach seinem Rücktritt als Trainer des SC Freiburg sehnt sich Christian Streich nach der Sicht von der Seitenlinie. Im Interview mit RTL/n-tv beschreibt der 60-Jährige, wie ungewohnt es für ihn ist, Spiele von der Tribüne aus zu verfolgen. Er lobt zudem seinen Nachfolger Julian Schuster.
Christian Streich, der von 2012 bis 2024 die Profimannschaft des SC Freiburg trainierte, hat sich nach zwei Jahren noch nicht an die Zuschauerperspektive gewöhnt. »Es ist komisch, von der Tribüne oben das Spiel zu sehen«, sagte der 60-Jährige im Interview mit RTL/n-tv. »Ich war das 30 Jahre nicht gewöhnt. Ich würde am liebsten unten auf der Bank sitzen und mich verkleiden, sodass mich keiner erkennt und von dort das Spiel gucken.«
Seit 1995 in Freiburg tätig, müsse er sich langsam daran gewöhnen, auf der Tribüne zu sitzen. Streich äußerte sich begeistert über Julian Schuster, seinen ehemaligen Kapitän und aktuellen Trainer: »Die Mannschaft super geformt. Das wundert mich aber auch nicht.« Er war »sehr glücklich«, dass Schuster das Amt übernommen hat.
Unter Schuster erreichte Freiburg zuletzt das Viertelfinale der Europa League – den vorläufigen Höhepunkt. Am Donnerstag tritt der Club bei Celta Vigo (18.45 Uhr/RTL) an, um den ersten Halbfinaleinzug der Clubgeschichte zu schaffen.