Der Gouverneur Ignacio Torres bestätigte den Beginn einer gemeinsamen Prüfung mit der nationalen Regierung zur Überprüfung der Rentenschuld von über 50 Milliarden Pesos, während der Gerichtsprozess vor dem Obersten Gericht fortgesetzt wird. Die Maßnahme zielt auf eine Einigung ab, um die Einhaltung des Gesetzes zu gewährleisten und rückständige Zahlungen an den provincialen Rentenfonds zu regulieren. Die Ankündigung erfolgte nach einem Treffen mit Innenminister Diego Santilli.
Der Gouverneur von Chubut, Ignacio Torres, kündigte an, dass die Provinz einen gemeinsamen Prüfungsprozess mit der nationalen Regierung bezüglich der angehäuften Schulden beim Rentenfonds Chubut einleiten wird, die über 51 Milliarden Pesos betragen. Diese Schuld, die bis 2017 zurückreicht, bezieht sich auf Beiträge, die der Staat zur Finanzierung des provincialen Rentensystems überweisen sollte, das durch Beiträge lokaler Arbeitnehmer und Steuerzahler unterstützt wird. Torres betonte, dass der Anspruch die Rentner von Chubut direkt betrifft und die Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen anstrebt.
Die Ankündigung folgte einem Treffen mit Innenminister Diego Santilli und wurde in sozialen Medien geteilt. In seinem Beitrag erklärte Torres: „Ich hatte ein sehr gutes Treffen mit dem Innenminister @diegosantilli, bei dem, abgesehen vom gerichtlichen Anspruch wegen der Staatsschulden bei unserem provincialen Rentenfonds, über 50 Milliarden...“. Ende Dezember bestätigte die Provinzregierung, dass sie den Fall über die Staatsanwaltschaft vor das Oberste Gericht der Nation bringen werde.
Die Exekutive von Chubut klärte, dass die Prüfung parallel zum gerichtlichen Verfahren läuft, ohne es aufzugeben. Das Ziel ist es, konsolidierte Informationen zu sammeln, um eine umfassende Lösung voranzutreiben, die den Gerichtsprozess mit möglichen Verhandlungen kombiniert. Dieser historische Konflikt unterstreicht die Spannungen zwischen Provinzen und dem nationalen Staat bezüglich der Rentenfinanzierung und wirkt sich auf die Nachhaltigkeit regionaler Rentensysteme aus.