Die Enforcement Directorate (ED) hat in dem Fall des illegalen Sandabbaus in Westbengalen eine Anklageschrift eingereicht, in der 14 Unternehmen und vier Personen benannt werden, darunter der Geschäftsmann Arun Saraf. Die Behörde wirft Geldwäsche in Höhe von Rs 78 Crore und illegale Transaktionen im Wert von Rs 145 Crore vor. Sarafs Unternehmen GD Mining ist maßgeblich in die Schmuggelaktivitäten verwickelt.
Im Fall des illegalen Sandabbaus in Westbengalen hat die Enforcement Directorate (ED) eine detaillierte Anklageschrift eingereicht, die 14 Unternehmen und vier Personen nennt. Dazu gehören der Geschäftsmann Arun Saraf und drei seiner Mitarbeiter. Laut der Behörde ergeben erste Ermittlungen einen illegalen Sand-Schmuggel im Wert von rund Rs 145 Crore, wobei Sarafs GD Mining eine zentrale Rolle spielt.
Der Zeitverlauf begann mit ED-Razzien im September in Jhargram und Behala in Kolkata. Saraf wurde in der ersten Novemberwoche festgenommen, konkret am 6. November. Im Dezember führte die Behörde Durchsuchungen an 12 Orten in Westbengalen durch, einschließlich Park Street, New Alipore und Amherst Street in Kolkata. Der Anklageschrift liegen 4.700 Seiten Dokumente bei.
Ein ED-Beamter erklärte: „Während des Finanzjahres 2024–25 wurden Rs 130 Crore auf das Firmenkonto eingezahlt, davon allein Rs 103 Crore aus Sandverkäufen.“ Saraf wird vorgeworfen, Rs 78 Crore aus den illegalen Aktivitäten gewaschen zu haben. Die ED wirft ihm vor, „jede mögliche Form von Betrug“ begangen zu haben, indem er die Regeln der West Bengal Sand (Mining, Transport, Storage and Sale) Development Corporation Limited (WBMDTCL) missachtete.
Zu den Schmuggelmethoden gehörte die Verwendung derselben Kennzeichen auf mehreren für autorisierten Sandabbau vorgesehenen Lkw, die oft unbemerkt blieb. Genehmigungsbelege wiesen gefälschte QR-Codes auf. Die nächste Verhandlung in dem Fall ist für Montag angesetzt. Dieser Betrugsbetrieb beleuchtet Unregelmäßigkeiten in den Bergbauvorschriften des Bundesstaates.