Fernando Alonso hat das Formel-1-Reglement für 2026 kritisiert und behauptet, dass es das fahrerische Können bei Überholmanövern in den Hintergrund drängt.
Der zweimalige Weltmeister äußerte sich nach dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Er verwies auf das neue Reglement für die Antriebseinheiten, bei dem die Leistung etwa zu gleichen Teilen aus elektrischen Quellen und dem Verbrennungsmotor stammen soll.
Alonso sagte, das daraus resultierende „Jojo-Rennen“ ermögliche es Fahrern, einfach per Knopfdruck zu überholen, sobald sie über mehr Batterieenergie verfügen. „Man muss niemanden mehr ausbremsen, man muss nicht außen überholen, man muss kein Risiko mehr eingehen“, erklärte er.
Der Aston-Martin-Pilot kam in Silverstone nicht in die Punkteränge und merkte an, dass beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps in der kommenden Woche aufgrund des Hochgeschwindigkeitslayouts und der langen Geraden ähnliche Herausforderungen zu erwarten seien. Er fügte hinzu, dass die Autos deutlich weniger Leistung als im Vorjahr hätten, wenn der Energieeinsatz begrenzt ist.