Rund 4.000 Menschen erhielten im ersten Quartal Unterstützung durch den Trygghetsfonden TSL, 26 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Rückgang war im Baugewerbe mit 67 Prozent am stärksten. TSL-Geschäftsführerin Caroline Söder sieht trotz der Unsicherheiten Anzeichen einer Stabilisierung.
Der Trygghetsfonden TSL, ein Vermittlungsdienst für Mitglieder der LO-Gewerkschaften im Rahmen von Tarifverträgen, meldet einen starken Rückgang bei den Bewilligungen von Übergangsunterstützungen. Von Januar bis März dieses Jahres erhielten 4.000 Menschen Unterstützung, im Vergleich zu 26 Prozent mehr im Vorjahr.
Der Rückgang betrifft alle Sektoren, ist jedoch im Baugewerbe mit einer Reduzierung um 67 Prozent am deutlichsten. TSL-Geschäftsführerin Caroline Söder kommentierte: „Dies deutet darauf hin, dass sich der Arbeitsmarkt stabilisiert, auch wenn die globale Unsicherheit bestehen bleibt. Wie sich die Folgen der geopolitischen Lage auf den Arbeitsmarkt auswirken könnten, bleibt jedoch schwer einzuschätzen.“
Die Zahlen deuten auf einen positiveren Ausblick für den Arbeitsmarkt hin, insbesondere nach den vorangegangenen Rückgängen.