Die FIFA hat zwei der drei Spiele in Cristiano Ronaldos Sperre für ein Jahr ausgesetzt, sodass der portugiesische Star ab dem Auftaktspiel der WM 2026 spielen darf. Die Entscheidung folgt auf eine Rote Karte in einem Qualifikationsspiel gegen Irland. Dieser Schritt löst Debatten über mögliche Sonderbehandlung für den erfahrenen Stürmer aus.
Cristiano Ronaldo erhielt eine direkte Rote Karte während des WM-2026-Qualifikationsspiels Portugals gegen die Republik Irland in Dublin am 13. November 2025, weil er einen Gegner mit dem Ellbogen traf. Dieser Vorfall führte zu einer dreispieligen Sperre durch den Disziplinar-Ausschuss der FIFA.
Ronaldo hat das erste Spiel seiner Sperre im folgenden Qualifikationsspiel Portugals gegen Armenien am 16. November 2025 abgesessen, was bislang das einzige Spiel ist, das er verpasst hat. Die verbleibenden zwei Spiele wurden gemäß Artikel 27 des FIFA-Disziplinar-Kodex für ein Jahr ausgesetzt. Wie die FIFA mitteilt: „Gemäß Artikel 27 des FIFA-Disziplinar-Kodex wird die Vollstreckung der verbleibenden zwei Spiele für ein Jahr ausgesetzt. Wenn Cristiano Ronaldo während der Bewährungsfrist eine weitere Verfehlung ähnlicher Art und Schwere begeht, wird die in dem Disziplinarbeschluss vorgesehene Sperre automatisch wieder in Kraft treten und die verbleibenden zwei Spiele müssen unverzüglich im nächsten offiziellen Spiel oder den nächsten offiziellen Spielen der portugiesischen Nationalmannschaft abgesessen werden. Dies steht ohne Beeinträchtigung etwaiger zusätzlicher Sanktionen für die neue Verfehlung.“
Diese bedingte Sperre sichert Ronaldos Verfügbarkeit ab dem Anpfiff der WM 2026 und ermöglicht ihm potenziell die Teilnahme an einem sechsten Turnier. Obwohl die FIFA solche Verschiebungen bereits für Spieler eingesetzt hat, die wegen gewalttätigen Verhaltens des Feldes verwiesen wurden, hinterfragen Kritiker, ob Ronaldos Status als WM-Star die Entscheidung beeinflusst hat. Berichte deuten darauf hin, dass andere kürzlich ähnlich bestrafte Spieler keine solche Behandlung erhielten, was Spekulationen über Bevorzugung anheizt.
Das Urteil ebnet Ronaldo aus Madeira den Weg zur vollen Teilnahme, sofern er während der Bewährungsfrist nicht erneut auffällt.