Fünf Personen, die mit den französischen Vereinen Humani’Terre und Soutien Humani’Terre verbunden sind, wurden am 20. Februar wegen Finanzierung eines terroristischen Unternehmens angeklagt. Die Nachrichtendienste halten sie für nahestehend zur Muslimbruderschaft. Die Justiz vermutet, dass Gelder unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe an die Hamas geflossen sind.
Am 20. Februar 2026 wurden fünf Personen, die mit den französischen Vereinen Humani’Terre und Soutien Humani’Terre verbunden sind, wegen Finanzierung eines terroristischen Unternehmens, bandenmäßigem Missbrauchs von Vertrauen und bandenmäßigem Geldwäsche von Missbrauch von Vertrauen im Zusammenhang mit einem terroristischen Unternehmen angeklagt. Sie wurden unter richterliche Aufsicht gestellt, wie es die nationale Antiterrorstaatsanwaltschaft (PNAT) gefordert hatte. Dieser Fall ist die neueste Entwicklung in einer Untersuchung, die vor mehr als zwei Jahren eröffnet wurde. Die Vereine gelten bei den Nachrichtendiensten als nahestehend zur Muslimbruderschaft. Die Justiz vermutet, dass sie Gelder an palästinensische Terroristen der Hamas unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe überwiesen haben. Humani’Terre und Soutien Humani’Terre werden als Nachfolger des Komitees für Wohltätigkeit und Hilfe für Palästinenser (CBSP) angesehen, das Anfang der 2000er Jahre bereits erfolglos ins Visier genommen wurde. Die fünf Personen wurden am 16. Februar in Untersuchungshaft genommen. Am selben Tag wurden Durchsuchungen in den Räumlichkeiten der Vereine durchgeführt. Die Ermittlungen betreffen Verdacht auf verdeckte Finanzierung zur Unterstützung von Hamas-Aktivitäten, einer von mehreren Ländern als terroristisch eingestuften Gruppe.