Clint Hocking, der seine Rolle als Regisseur von Assassin's Creed Hexe im Februar 2026 aufgab, hat die Herausforderungen bei der Leitung großer Entwicklungsteams bei Ubisoft beschrieben. In einem Interview hob er Ineffizienzen während der Arbeit an Watch Dogs: Legion hervor. Hocking leitet nun sein eigenes Studio, Build Machine Games.
Clint Hocking war als Creative Director an mehreren Ubisoft-Titeln beteiligt, darunter Far Cry 2, Tom Clancy’s Splinter Cell: Chaos Theory und Watch Dogs: Legion. Er trat Anfang des Jahres von Assassin's Creed Hexe zurück und gründete Build Machine Games.
Während des Interviews mit FRVR verglich Hocking seine Erfahrungen bei kleineren Projekten mit dem etwa 1.000-köpfigen Team von Watch Dogs: Legion. Er merkte an, dass direkte Kommunikation bei Splinter Cell: Chaos Theory möglich war, bei größeren Gruppen jedoch schwierig wurde.
Hocking beschrieb Review-Meetings mit bis zu 30 Personen, bei denen der Level-Designer oft abwesend war. Feedback brauchte dann sechs Wochen, um die zuständigen Mitarbeiter zu erreichen, was ihn dazu veranlasste, den Prozess mit „gegen den Wind pinkeln“ zu vergleichen. Er durfte während des Gesprächs nicht über Assassin's Creed Hexe sprechen.