Das Warenhausunternehmen Galeria hat von Minderheitsgesellschafter Bain Capital einen neuen Kredit in Höhe von zehn Millionen Euro erhalten. Geschäftsführer Tilo Hellenbock bestätigte dies dem Handelsblatt. Die Überbrückungsfinanzierung soll die angespannte Liquiditätslage kurzfristig entlasten.
In Düsseldorf hat Galeria eine weitere Finanzierungslinie von Bain Capital erhalten. Der Investor, der sechs Prozent der Anteile über mehrere Gesellschaften hält, gewährt dem Händler einen Kredit über zehn Millionen Euro, wie Unternehmenskreise dem Handelsblatt mitteilten. Tilo Hellenbock, Geschäftsführer von Galeria, bestätigte die Transaktion auf Nachfrage.
Dies ist nicht der erste Kredit von Bain Capital. Im vergangenen Jahr hatte der Gesellschafter bereits 60 Millionen Euro bereitgestellt, für die Galeria Zinsen von knapp 15 Prozent zahlt, wie das Handelsblatt berichtete. Damals hatte sich das Unternehmen nicht dazu geäußert.
Hintergrund ist die schwache Umsatzentwicklung und harte Schwankungen in der Liquiditätslage, wie Hellenbock einräumte. Er äußerte sich jedoch optimistisch: Die Lage werde sich stabilisieren, und Galeria plane weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität.