Herrenknecht erwägt Teilverlagerung wegen Streit um Blumenkübel

Unternehmer Martin Herrenknecht droht im Streit um Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Schwanau mit der Verlagerung von Teilen seines Unternehmens. Der 83-Jährige kritisierte die Aufstellung von Blumenkübeln vor seinem Werksgelände.

Im Streit um rund 20 Blumenkübel auf Straßen zum Werksgelände der Herrenknecht AG in Allmannsweier erwägt Firmeninhaber Martin Herrenknecht eine Teilverlagerung. „Ich werde die Kübel kein zweites Mal wegschaffen lassen. Stattdessen frage ich: Haben Sie in der Gemeindeverwaltung wirklich nichts Wichtigeres zu tun?“, zitierte die Badische Zeitung den Unternehmer.

Herrenknecht betonte gegenüber der Zeitung seinen Respekt vor demokratischen Entscheidungen, fügte jedoch hinzu, dass die Verwaltung auch seine Erwägungen respektieren müsse. Ein Sprecher stellte klar, dass es sich um eine Erwägung und nicht um eine Drohung handele. Das Unternehmen stellt Tunnelbohrmaschinen her und beschäftigt rund 5000 Menschen.

Bürgermeister Marco Gutmann bestätigte dem Handelsblatt, dass die Genehmigungsbehörden das Projekt derzeit prüfen. Danach werde der Fall erneut in den Gemeindegremien entschieden. Grundsätzlich stehe Herrenknecht zum Standort Deutschland.

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