Ein Richtergremium aus drei Richtern hat die Petition von Rigathi Gachagua gegen seine Amtsenthebung abgewiesen, ihm jedoch Schadensersatz in Höhe von 50 Millionen Shilling zugesprochen.
Am Montag, den 8. Juni 2026, bestätigte der High Court die Entscheidung des Senats zur Amtsenthebung des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Rigathi Gachagua. Die Richter Eric Ogolla, Anthony Murima und Fridah Mugambi urteilten, dass das Parlament während des gesamten Verfahrens verfassungsmäßige Abläufe eingehalten habe. Das Gericht wies Vorwürfe der Voreingenommenheit sowie mangelnder öffentlicher Beteiligung zurück. Es stellte jedoch fest, dass Gachagua ein faires Verfahren verwehrt wurde, als der Senat eine Vertagung während seines Krankenhausaufenthalts ablehnte und damit sein Recht auf rechtliches Gehör verletzte. Infolge dieser Verletzung sprachen die Richter Gachagua eine Entschädigung in Höhe von 50 Millionen Shilling zu, die vom Senat zu zahlen ist. Seine Amtsenthebung bleibt bestehen, sodass Professor Kithure Kindiki weiterhin als stellvertretender Präsident im Amt bleibt.