Anwälte behaupten, dass 64 Seiten des Urteils zu Gachagua fehlen

Anwälte der Chama cha Gema Watho Association behaupten, dass 64 Seiten des Urteils des High Court zur Absetzung von Rigathi Gachagua fehlen.

Die Anwälte schrieben am 12. Juni an den stellvertretenden Urkundsbeamten der Abteilung für Verfassungs- und Menschenrechte und forderten das vollständige Urteil sowie die Protokolle der Sitzung vom 8. Juni an. Sie gaben an, Richter Eric Ogola habe erklärt, das Urteil umfasse 350 Seiten und die drei Richter hätten es bis 3 Uhr morgens gelesen, bevor sie es unterzeichneten. Die Kopie, die sie drei Tage später erhielten, enthielt jedoch nur 286 Seiten und wies keine Unterschriften der Richter auf. „Es ist offensichtlich, dass 64 Seiten dieses Urteils fehlen“, so die Anwälte von Kiragu Wathuta & Company Advocates.

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Der ehemalige kenianische Vizepräsident Rigathi Gachagua hat die Vorwürfe der Befangenheit gegen drei Richter des High Court zurückgezogen. Der in einer Mitteilung vom 4. Mai 2026 dargelegte Schritt verlagert die Bemühungen zurück auf das Hauptverfahren, in dem er seine Amtsenthebung anfechtet.

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Der High Court hat im Amtsenthebungsverfahren des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Rigathi Gachagua ein Urteil gefällt. Es wird erwartet, dass die Entscheidung eines dreiköpfigen Richtergremiums erhebliche politische Auswirkungen auf die Wahlen im Jahr 2027 haben wird.

Der ehemalige stellvertretende Präsident Rigathi Gachagua hat die Vorwürfe zurückgewiesen, er habe das Vermögen seines verstorbenen Bruders Nderitu Gachagua unrechtmäßig geerbt. Er besteht darauf, dass der Prozess vor acht Jahren rechtmäßig ablief und gerichtlich bestätigt wurde. Die Familie des verstorbenen Gouverneurs von Nyeri hatte Präsident William Ruto am 23. März in einer Petition um Unterstützung gebeten und Betrug sowie Urkundenfälschung geltend gemacht. Gachagua bezeichnete den neu aufgeflammten Streit als politisch motiviert.

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Der ehemalige stellvertretende Präsident Rigathi Gachagua hat seine Absicht bekräftigt, bei der Präsidentschaftswahl 2027 anzutreten. Er erklärte, dass seine Kandidatur unabhängig von der Entscheidung des High Court zu seinem Amtsenthebungsverfahren aus dem Jahr 2024 fortbestehen werde.

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