Indien verteidigt Strategie zur Ethanolbeimischung trotz öffentlicher Bedenken

Das Erdölministerium veröffentlichte am 2. Juli 2026 eine Mitteilung, in der es heißt, dass die Ethanolbeimischung in Benzin durch umfangreiche Versuche gestützt werde und internationalen Praktiken entspreche. In den sozialen Medien bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich Motorenschäden und eines erhöhten Kraftstoffverbrauchs. Politische Persönlichkeiten wie Arvind Kejriwal haben ihren Widerstand gegen die Maßnahme geäußert.

Das Ministerium verwies auf Studien aus dem Jahr 2014 der Automotive Research Association of India, des Indian Institute of Petroleum, der Society of Automobile Manufacturers und Indian Oil. Diese bewerteten eine 20-prozentige Ethanolbeimischung, wobei nach ausgiebigen Tests keine wesentlichen Probleme bei der Fahrbarkeit oder der Materialverträglichkeit festgestellt wurden. Eine 20-prozentige Mischung wurde im Februar 2023 eingeführt und erreichte bis Dezember 2025 einen Anteil von 19,99 Prozent.

Die Feldversuche erstreckten sich über 40.000 Kilometer für Pkw und 20.000 Kilometer für Zweiräder. Die Mitteilung berichtete nur von einem marginalen Anstieg des Verbrauchs bei 10-prozentigen Mischungen und hob den hohen Oktangehalt von Ethanol hervor. Es wurde darauf hingewiesen, dass das Programm 310 Lakh Tonnen Rohöl ersetzt und Zahlungen in Höhe von über 1,6 Lakh Crore ₹ an Landwirte geleistet habe.

Arvind Kejriwal von der Aam Aadmi Party kündigte Pläne an, an Premierminister Narendra Modi zu schreiben, und beschrieb die Politik als ein Vorgehen, das Indien in ein Versuchslabor verwandle. Der Kommentator Tehseen Poonawalla rief für den 2. Juli 2026 zu Protesten gegen die obligatorische 20-prozentige Beimischung auf.

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