Nach fünf Tagen von Flugstornierungen und Verspätungen operierte IndiGo am Sonntag über 1.500 Flüge, während die DGCA ihrem CEO eine Mitteilung zusandte. Das Luftfahrtministerium setzte Rückerstattungsfristen und Obergrenzen für Ticketpreise fest. Passagiere sind weiterhin betroffen, aber 95 % des Netzwerks wurden wiederhergestellt.
Die Fluggesellschaft IndiGo stand in den letzten fünf Tagen vor einer schweren Betriebskrise aufgrund der Umsetzung neuer Flight Duty Time Limit (FDTL)-Vorschriften, was zu über 2.000 Flugstornierungen seit Dienstag und Tausenden gestrandeten Passagieren führte. Am Samstag wurden am IGI-Flughafen in Delhi 106 Flüge gestrichen, Passagiere waren auch in Mumbai betroffen. Die DGCA erließ eine Abmahnung an CEO Pieter Elbers und verantwortlichen Manager Isidro Porqueras und forderte innerhalb von 24 Stunden eine Stellungnahme, unter Vorwurf von Versäumnissen bei Planung, Aufsicht und Ressourcenmanagement.
In einer Stellungnahme gab IndiGo an, am Freitag über 700 Flüge zu 113 Zielen durchgeführt zu haben, als Teil eines Netzwerk-Neustarts. Am Sonntag verkehren über 1.500 Flüge zu 135 von 138 Zielen mit 95 % Wiederherstellung der Verbindungen. Die Airline entschuldigte sich bei den Passagieren: "Wir wissen, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, sind aber voll und ganz entschlossen, das Vertrauen unserer Kunden wieder aufzubauen."
Das Ministerium für Zivilluftfahrt wies IndiGo an, alle Rückerstattungen für gestrichene Flüge bis 20 Uhr am 7. Dezember zu bearbeiten und getrennte Gepäckstücke innerhalb von zwei Tagen zurückzugeben. Es wurden Obergrenzen für Preise festgelegt: 7.500 Rupien bis 500 km, 12.000 Rupien für 500–1.000 km, 15.000 Rupien für 1.000–1.500 km und 18.000 Rupien über 1.500 km. Die DGCA erteilte temporäre Ausnahmen von FDTL-Regeln, einschließlich Aufhebung von Nachtlandeeinschränkungen. Minister Ram Mohan Naidu traf sich mit dem CEO. Passagiere wie Shubham Panda klagten, dass Ticketpreise von 27.000 auf 2 Lakh Rupien gestiegen seien.