Ine verweigert Talleres Gráficos Zugang zum Wählerregister

Die Präsidentin des Nationalen Wahlinstituts (INE), Guadalupe Taddei Zavala, klärte, dass die Beteiligung der Talleres Gráficos de México am Vertrag zur Herstellung von Wählerausweisen dem Staat keinen Zugang zum Wählerregister oder zu Bürgerdaten gewährt. Der Vertrag wurde an Cosmocolor in Partnerschaft mit anderen Firmen nach einer wettbewerblichen Bewertung vergeben. Taddei betonte die Sicherheitsmaßnahmen, die das INE seit 35 Jahren einhält.

Die Präsidentin des INE, Guadalupe Taddei Zavala, nahm Gerüchte über mögliche staatliche Einmischung in den Prozess der Herstellung von Wählerausweisen auf. In der Sitzung des Generalrats am Donnerstag erklärte sie, dass der Vertrag zur Herstellung von 85 bis 94 Millionen Ausweisen in den nächsten fünf Jahren an Cosmocolor vergeben wurde, das 97,18 Punkte in der wirtschaftlichen Bewertung erreichte. Das Unternehmen kooperierte mit Icards Solutions und Talleres Gráficos de México, die der Sekretariat für Regierung zugeordnet sind.

Veridos, der aktuelle Produzent von Ausweisen, erreichte 82,83 Punkte, während Litho Formas aus technischen Gründen disqualifiziert wurde. Auf Bedenken, dass Talleres Gráficos als staatliches Unternehmen sensible Informationen weitergeben könnte, erklärte Taddei klar: „Talleres Gráficos ist ein staatliches Unternehmen, das Hochsicherheitsdruck betreibt, und es ist nicht das erste Mal, dass es teilnimmt. Es gibt keine Übergabe an irgendjemanden.“

Sie betonte, dass kein Unternehmen, weder aktuelles noch früheres, Zugang zum Wählerregister oder zur Nominalen Liste hat. „Es ist, als ob man denkt, das aktuelle Unternehmen besitzt die Datenbank; das gibt es nicht“, bekräftigte sie. Die Produktion beschränkt sich auf einen technisch-operativen Druck- und Generierungsprozess, während die Wahlinformationen ausschließlich vom INE kontrolliert werden.

„Die Sicherheitsmaßnahmen bleiben gleich. Wir schützen das Register seit 35 Jahren; das ändert sich nicht“, wiederholte Taddei. Am Ende der Sitzung präzisierte sie: „Dieser Prozess ist Druck-Generierung, keine Datenbankerstellung. Das ist unsere stärkste Verteidigung, und wir halten sie seit Jahrzehnten.“ Diese Klärung soll Zweifel an der Unabhängigkeit und Sicherheit des mexikanischen Wahlsystems ausräumen.

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