Santiago Nieto, Generaldirektor des Mexikanischen Instituts für industrielle Eigentumsrechte (IMPI), kündigte eine Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft wegen der illegalen Nutzung des Namens und Logos des Instituts auf einer betrügerischen Website an, die Markendienstleistungen anbietet. Diese Verkleidung verschärft das Problem, indem sie eine Behörde imitiert, die gegen solche Praktiken vorgeht. Der Fall unterstreicht die wachsenden Risiken von Cyberkriminalität in Mexiko.
Der Generaldirektor des Mexikanischen Instituts für industrielle Eigentumsrechte (IMPI), Santiago Nieto, hat eine formelle Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft (FGR) gegen ein Unternehmen eingereicht, das sich als das Institut ausgibt. Die betrügerische Website mit der Domain „registrodemarcasimpi.com“ verwendet den offiziellen Namen und das Logo des IMPI, um Dienstleistungen zur Markenanmeldung anzubieten und sich als die Behörde oder von ihr autorisiert darzustellen.
Laut Nieto missbraucht diese Verkleidung nicht nur offizielle Kennzeichen ohne Erlaubnis, sondern verfügt auch über kein Datenschutzhinweis, was die Täuschung erleichtert. Die Seite verschickt dringende E-Mails an Nutzer, die diese zum Zahlen drängen, um Markenrechte nicht zu verlieren, und nutzt öffentliche Daten aus echten IMPI-Anmeldungen aus.
Diese Art von Cyberbetrug, bekannt als Phishing, hat sich in Mexiko exponentiell vermehrt und beeinträchtigt Privatpersonen und Unternehmen, indem sie das Vertrauen in das digitale System untergräbt. Verschärfend ist, dass das IMPI die Behörde zur Schutz des geistigen Eigentums und Bekämpfung von Piraterie ist. Nieto betonte, dass das Ignorieren solcher Fälle Komplizenschaft bedeuten würde, und forderte die FGR auf, schnell zu handeln, indem sie die beteiligten Bankkonten nachverfolgt.
Ähnliche gefälschte Websites und Social-Media-Profile haben zugenommen und nutzen das Wohlwollen Unkundiger gegenüber offiziellen Anmeldeverfahren aus. Die Beschwerde soll eine klare Botschaft des Respekts vor geistigem Eigentum senden und Netzwerke unfairen Wettbewerbs zerschlagen. Bisher gibt es keine Details zu den Tätern, aber die Behörden erwarten bald Ergebnisse, um weitere Opfer zu verhindern.